Eine der ältesten Siedlungen Deutschlands

Die Geschichte der Stadt Koblenz reicht sehr weit zurück, denn immerhin ist diese Stadt eine der ältesten in Deutschland. Schon in der Steinzeit gab es dort erste Siedlungen, später allerdings zeichnet sich die Geschichte vor allem durch einen massiven baulichen Wandel und kriegerische Auseinandersetzungen um die Stadt aus. Die erste wirklich befestigte Siedlung mit richtigen Häusern, Türmen und einem Kastell wurde von den Römern errichtet, die dort die Rheinstraße sicherten und für die Koblenz von der Lage her strategisch ein sehr guter Ort war. Nachdem die Römer sich zurückgezogen hatten, waren die Franken dort eingezogen, die einen Königshof gegründet hatten. Wenig später herrschten die Erzbischöfe und Kurfürsten von Trier, unter denen zahlreiche Kirchen und andere Sakralbauten errichtet wurden. 1794 eroberten die Franzosen die Stadt, deren Prägung man dort auch heute noch in weiten Teilen erkennen kann. Nach ihnen wurde die Stadt dem Königreich von Preußen hinzugefügt, zu dem es fortan gehören sollte. Nach dem Ersten Weltkrieg kam es zuerst zu Besetzungen durch die Amerikaner, dann wiederum durch die Franzosen, doch auch diese hielten nicht auf Dauer. Einschneidend war in der Geschichte der Stadt vor allem der Zweite Weltkrieg, während dem sie fast komplett zerstört wurde, der Großteil musste neu aufgebaut und frisch strukturiert werden.